Mitgliederversammlung 2026
Am Samstag, 18. Juli, fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Schachklub Appenweier e.V. statt. Dazu trafen sich die Mitglieder am Nachmittag am TVA Haus. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden berichteten der Turnierleiter und die einzelnen Mannschaftsführer über die vergangene Saison. Der Kassenwart bescheinigte, dass der Verein, trotz Mehrausgaben für die Feier zum 45jährigen Bestehen des Schachklubs, eine solide finanzielle Basis hat. Dieses Jahr standen auch wieder Wahlen an.
Alle Vorstandsmitglieder ließen sich wieder zur Wiederwahl aufstellen. Da sich keine Gegenkanidaten aufstellen ließen, konnte die Wahlen zügig durchgeführt werden. Nach dem Ende der Versammlung began der gemütliche Teil. Es wurde gegrillt und gefeiert bis in die Abendstunden.
Zum Weltschachtag am Montag, 20. Juli 2026 fand sich folgender Artikel in der Acher-Rench-Zeitung:
Mehr als ein Brettspiel
Schach als reiner Zeitvertreib? Mitnichten! Die Dimensionen des Brettspiels reichen weit darüber hinaus.
Ein ABC über ein sportlichen, politischen und popkulturelles Phänomen.
Berlin (KNA) 64 Felder, 32 Figuren und zwei Spieler – mehr braucht es nicht für eine Partie Schach. Mit der Zeit entwickelte es sich zu einem professio-nellen Leistungssport und ist durch Filme, Serien und im Internet streamende Großmeister längst ein popkulturelles Phänomen. Zum Internationalen Tag des Schachs fächern wir die Facetten der Schachwelt in 26 Buchstaben auf.
Anzug: Dieses Abc startet wie ein Schachspiel – mit dem sogenannten An-zug. Weiß beginnt, Schwarz zieht nach, fertig ist der erste Zug. In der Folge gibt es über zehn Septillionen mögliche Stellungen. Das ist eine 1 mit 43 Nullen.
Bundesliga: Bayern München gegen Werder Bremen. Dieses Duell gibt es nicht nur im Fußball, sondern auch im Schach. Die Bundesliga ist die höch-ste deutsche Spielklasse im Schach. Der Rekordmeister heißt aber nicht Bayern, sondern OSG Baden-Baden.
Cheating: Geschummelt wird auch im Schach. Waren es früher geheime Handzeichen von Komplizen im Spielsaal, nutzt man heute den Knopf im Ohr und das Handy auf der Toilette. Bei größeren Turnieren gibt es daher Metalldetektoren.
Deep Blue: Dieser Supercomputer besiegte 1997 den Weltmeister Garri Kasparow. Deep Blue konnte 200 Millionen Züge pro Sekunde im Voraus berechnen und gilt als Vorreiter von Analyseprogrammen.
Endspiel: Das Endspiel ist neben der Eröffnung und dem Mittelspiel eine von drei Phasen einer Partie. Im Endspiel sind oft nur noch wenige Figuren auf dem Brett. Trotzdem kann es dauern. 1989 spielten Ivan Nikolic und Goran Arsovic 20 Stunden und 15 Minuten – das längste Spiel der Geschichte.
Fischer: Bobby Fischer ist die Schachlegende schlechthin. 1943 in Chicago geboren, wurde er 1972 als erster US-Bürger Weltmeister.
Großmeister: Der höchste Titel, den es im Schach gibt. Weltweit leben nur rund 1850 Großmeister. Den Titel haben bis 2025 insgesamt 44 Frauen erhal-ten. Zueltzt finden immer mehr Frauen den Weg in den Sport: 2002 lag ihr Anteil im Deutschen Schachbund bei 6 Prozent, Anfang 2026 bei knapp zehn.
Hängepartie: Früher wurden lange Spiele unterbrochen und später fortgesetzt. Der Spieler, der am Zug war, musste vor der Pause seinen nächsten Zug notieren und abgeben. Angesichts heutiger Analyseprogramme gibt es kaum noch Hängepartien.
Internet: Das Internet hat auch beim Schach seinen Beitrag zu popkultu-rellen Phänomenen geleistet. Im Netz zirkulieren zig Schach-Memes, auf Youtube gibt es Videos mit Wutausbrüchen und Patzern von Großmeistern.
Joghurt: Ein Joghurt spielte eine kuriose Rolle bei der WM 1978 zwischen Anatoli Karpow und Viktor Kortschnoi. Den bekam Karpow ab der zweiten Partie serviert. Kortschnoi dachte, er enthalte geheime Nachrichten. So musste die Farbe des Joghurts stets dem Schiedrichter mitgeteilt werden. Es half nichts. Karpow wurde Weltmeister.
Kalter Krieg: Welche politischen Dimension Schach einnehmen kann, zeigte die WM 1972. Sie galt als Sinnbild des Kalten Kriegs mit dem Duell Bobby Fischer (USA) gegen Boris Spasski (Sowjetunion). Beide Länder instrumentalisierte das Duell. Fischer gewann.
Literatur: Jemand gehauptet, er oder sie kenne alle Varianten der Sizilianischen Verteidigung? Dann ist das wohl ein Bluff. Alleine an dieser Eröffnung gibt es unzählige Buchbände. Insgesamt wird die Zahl aller Veröffentlichungen rund um Schach auf mehr als 500 000 Werke geschätzt.
Magnus Carlsen: Der aktuell beste Spieler der Welt. Der 35 Jahre alte Norweger führt mit einer Spielstärke von 2823 Punkten die Weltrangliste an. Doch Weltmeister ist derzeit der Inder Dommaraju Gukesh – auch da Carlsen seit 2023 nicht mehr an den WM-Turnieren teilnimmt. Die Motivation fehle, wie er sagt.
Narrenmatt: Schneller kann man nicht verlieren. Das Narrenmatt beschreibt ein Matt in zwei Zügeen. Am Ende lässt die schwarze Dame auf dem Feld h4 dem weißen König keine Chance.
Opfer: Ein Stilmittel. Es beschreibt das Opfern einer Figur für einen größe-ren Plan. Einige Opfer sind für passionierte Spieler schöner als Kunst im Louvre.
Polgar-Schwestern: Die ungarischen Schwestern Susan, Sofia und Judit Polgar werden als Beweis dafür gesehen, dass Erfolg im Schach nicht angeboren ist. Ihre Eltern haben sie frühestmöglich auf Schach getrimmt. Judit schaffte es 2005 auf Platz acht der Weltrangliste.
Quälix Magath: Der Fußball-Trainer Belix „Quälix“ Magath ist ein großer Schach-Fan. Seine Taktiken habe er aus dem Schach abgeleitet.
Redewendungen: ein kluger Schachzug, jemanden in Schach halten, unter Zugzwang stehen, die Patt-Situation, das Bauernopfer und so weiter und so fort …
Schiedsrichter: Auch wenn sie im Schach keine Pfeife haben, werden sie manchmal dafür gehalten. Doch sind sie für ein Turnier elementar. Sie schreiten etwa ein, wenn Spieler irreguläre Züge ausführen.
Twitch: Wer sagt, Schach ist verstaubt? Magnus Carlsen spielt live im Kapuzenpullover auf der Streaming-Plattform Twitch und hat einen Account mit fast 400 000 Abonnenten.
Umwandlung: Anders als bei der „Verwandlung“ von Franz Kafka wird ein Bauer im Schach nicht zu einem Käfer, sobald er das andere Ende des Bretts erreicht, sondern meist zu einem Turm oder einer Dame. Doch eine Parallele zu Kafka gibt es: den ökonomischen Nutzen.
Visualisieren: Viele Spieler visualisieren während einer Partie im Kopf die nächsten Züge. Trainieren lässt sich das gut beim Blindschach, also einer Partie Schach ohne Brett. Beide Spieler sprechen dabei ihre Züge laut aus.
Weltschachbund: Die FIDE (Féderation Internationale des Èchecs) wurde 1924 in Paris gegründet, wacht über die Regeln und vergibt Titel. Auf ihrer Internetseite sind internationale Wertungszahlen von Schachspielern. Bei einer Niederlage fallen sie, bei einem Sieg steigen sie.
x: Ein kleines x kommt während einer Turnierpartie oft zum Einsatz, denn: Alle Spieler müssen ihre Züge in der Regel notieren. Ein „x“ bedeutet, dass eine Figur eine andere geschlagen hat.
New York: Bezugspunkt vieler Großmeister. Die Ikone Frank J. Marshall (1877 – 1944) gründete dort den prestigeträchtigen Marshall Chess Club; Maurice Ashley zog als Kind in die Stadt und wurde 1999 Großmeister – als erster Afroamerikaner.
Zugzwang: Zieht man zu Beginn des Spiels noch freiwillig, ist das beim Zug-zwang anders. Alle möglichen Züge sind dann schlecht für den Spieler, aber ziehen muss er trotzdem. Zugzwang gehört zu den Begriffen, die im Englischen eins zu eins aus dem Deutschen übernommen wurden.
Mannschaftsberichte:
Folgende Begegnungen standen am 9. und letzten Spieltag an:
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09.05.2026 18:30 |
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SK Lahr 2 |
: |
SK Appenweier 4 |
4 |
: |
4 |
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SC Seelbach 1 |
: |
SK Appenweier 3 |
4 |
: |
4 |
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SC Neumühl 3 |
: |
SK Appenweier 5 |
5 |
: |
1 |
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SK Appenweier 6 |
: |
SK Oberkirch 5 |
0 |
: |
4 |
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SK Appenweier 7 |
: |
SK Lahr 5 |
1 |
: |
3 |
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10.05.2026 10:00 |
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SK Appenweier 1 |
: |
SK Oberkirch 1 |
4 |
: |
4 |
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SK Appenweier 2 |
: |
SK Oberkirch 2 |
3,5 |
: |
4,5 |
1. Mannschaft, Landesliga Süd Staffel 1:
Am letzten Spieltag trat die 1. Mannschaft des SKA zuhause gegen den SK Oberkirch an. Ein Sieg würde für beide Mannschaften zu Meisterschaft und Aufstieg in die Verbandsliga Süd führen. Bei einem Unentschieden könnte auch noch Hörden - ein Erfolg gegen Lahr vorausgesetzt - aufsteigen. Bei Punktgleichheit entscheiden die insgesamt an den einzelnen Begegnungen erspielten Brettpunkte. Hier war jedoch Hörden im Nachteil, da deren kampfloser Sieg gegen Neumühl dazu führte, dass die gegen Neumühl erspielten Brettpunkte aller Mannschaften nicht berücksichtigt wurden. So wurden Hörden 8, Oberkirch und Appenweier jedoch nur 4 bzw. 4,5 Brettpunkte abgezogen.
Der Bedeutung des Spiels entsprechend traten sowohl Appenweier als auch Oberkirch in starker Besetzung an. Nach einer Niederlage am letzten Brett für Appenweier endeten die Partien an Brett 1, 2 und 7 unentschieden. An Brett 3 konnte Markus Oehler für den SKA in schwieriger Position zunächst die gegnerischen Angriffe abwehren, um dann den im Zentrum verbliebenen König seines Gegners zu attackieren und damit die Partie gewinnen. An Brett 4 ging Oberkirch nach einem Sieg erneut in Führung. An Brett 5 konnte jedoch Timm Schneider die Position seiner Figuren systematisch verbessern, um dann nach erfolgtem Materialgewinn wieder für Appenweier auszugleichen. In der letzten laufenden Partie an Brett 6 konnte Tobias Wiegert seine Position mit zwei Bauern weniger noch in ein Remis überführen. Damit endete die Begegnung 4:4 unentschieden. Da Hörden überraschenderweise ebenfalls 4:4 gegen Lahr spielte, errang nun Oberkirch die Meisterschaft in der Landesliga Süd und steigt aufgrund eines halben Brettpunktes in der Verbandsliga Süd auf. Der SKA verpasste damit leider äußerst knapp den Aufstieg.
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Landesliga Süd Staffel 1 |
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Rang |
Mannschaft |
Spiele |
MP+ |
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1 |
SK Oberkirch 1 |
9 |
13 |
|
2 |
SK Appenweier 1 |
9 |
13 |
|
3 |
SF Hörden 1 |
9 |
13 |
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4 |
SC Neumühl 1 |
9 |
9 |
|
5 |
SGR Kuppenheim 2 |
9 |
8 |
|
6 |
SK Lahr 1 |
9 |
8 |
|
7 |
SC Bühlertal 1 |
9 |
8 |
|
8 |
SK Ebringen 1 |
9 |
7 |
|
9 |
SC Brombach 3 |
9 |
7 |
|
10 |
SV Vimbuch 1 |
9 |
4 |
2. Mannschaft, Bereichsliga Süd Staffel 1:
Die 2. Mannschaft des SKA trat ebenfalls gegen die 2. Mannschaft aus Oberkirch an. Für den Klassenerhalt benötigten beide Mannschaften einen Sieg. Nach einem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall musste Appenweier das letzte Brett kampflos abgeben. Siege für Appenweier von Jürgen Jakob, Erik Bürkle und Ferenc Horvay an den Brettern 1, 5 und 6 standen Niederlagen an den Brettern 3, 4 und 7 gegenüber. Die Partie an Brett 2 endete mit einem Remis. Damit verlor die 2. Mannschaft denkbar knapp mit 3,5:4,5 und steigt damit eigentlich in die Bezirksklasse ab. Aufgrund des Aufstiegs der 3. Mannschaft befindet sich auch in der nächsten Saison eine Appenweierer Mannschaft in der Bereichsliga.
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Bereichsliga Süd Staffel 1 |
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Rang |
Mannschaft |
Spiele |
MP+ |
|
1 |
SC Rastatt 1 |
9 |
14 |
|
2 |
SC Ottenhöfen-Seebach 1 |
9 |
14 |
|
3 |
SF Hörden 2 |
9 |
12 |
|
4 |
SK Gernsbach 1 |
9 |
12 |
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5 |
OSG Baden-Baden 6 |
9 |
10 |
|
6 |
SK Oberkirch 2 |
9 |
7 |
|
7 |
SVG Offenburg 1 |
9 |
6 |
|
8 |
OSG Baden-Baden 7 |
9 |
6 |
|
9 |
SK Ottenau 1 |
9 |
5 |
|
10 |
SK Appenweier 2 |
9 |
4 |
3./4. und 5. Mannschaft, Bezirksklasse Ortenau:
Die 3. Mannschaft spielte gegen Seelbach 1:
Trotz Personalnot erspielte sich die 3. Mannschaft ein 4:4 Unentschieden gegen Seelbach. Damit sicherte sich die 3. Mann-schaft die Vizemeisterschaft. Hierbei konnten Fabio Manna und Lardjah Naba an den Brettern 5 und 8 jeweils einen vollen Punkt für den SKA beisteuern.
Die 4. Mannschaft spielte gegen Lahr 2:
In einem umkämpften Spiel endete die Begegnung 4:4 unentschieden. Hervorzuheben sind die Siege von Albert Ahmadeev, Linus Caspary und Sebastian Wessbecher an den Brettern 3, 4 und 7. Für die 4. Mannschaft endete damit die Saison auf Rang 5 im Mittelfeld.
Die 5. Mannschaft spielte gegen Neumühl 3:
Beide Mannschaften hatten ersatzgeschwächt nur 6 Spieler zur Verfügung. Die 5. Mannschaft konnte die Partien lange offen halten. Leider reichte es wie so häufig in dieser Saison nicht und man verlor 5:1. Lediglich Stefan Haas an Brett 5 konnte seine Partie gewinnen. Die 5. Mannschaft beendet damit die Saison als vorletzter und muss möglicherweise den Abstieg in die Kreisklasse A antreten.
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Bezirksklasse Ortenau |
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Rang |
Mannschaft |
Spiele |
MP+ |
|
1 |
SC Neumühl 2 |
9 |
16 |
|
2 |
SK Appenweier 3 |
9 |
12 |
|
3 |
SC Neumühl 3 |
9 |
12 |
|
4 |
SK Lahr 2 |
9 |
11 |
|
5 |
SK Appenweier 4 |
9 |
9 |
|
6 |
SC Haslach 1 |
9 |
8 |
|
7 |
SC Seelbach 1 |
9 |
8 |
|
8 |
SK Griesheim 1 |
9 |
8 |
|
9 |
SK Appenweier 5 |
9 |
4 |
|
10 |
SC Haslach 2 |
9 |
2 |
6. / 7. Mannschaft, Jugend- und Kinderliga der Ortenau:
In dieser Liga spielt der Nachwuchs des Schachklub Appenweier. Alle U16-Spieler des Vereins sind zugelassen.
Die 6. Mannschaft spielte gegen Oberkirch 5 und verlor zuhause glatt mit 4:0.
Die 7. Mannschaft spielt gegen Lahr 5 und verlor zuhause mit 1:3.
Die 6. und 7. Mannschaft beenden die Saison auf Platz 6 und 4. Dies ist über den Erwartungen.
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Jugend- und Kinderliga (U16-Liga) der Ortenau |
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Rang |
Mannschaft |
Spiele |
MP+ |
|
1 |
SK Oberkirch 5 |
9 |
18 |
|
2 |
SK Lahr 5 |
9 |
13 |
|
3 |
SC Neumühl 4 |
9 |
11 |
|
4 |
SK Appenweier 7 |
9 |
11 |
|
5 |
SC Ohlsbach 4 |
9 |
11 |
|
6 |
SK Appenweier 6 |
9 |
9 |
|
7 |
SVG Offenburg 4 |
9 |
6 |
|
8 |
SC Ohlsbach 3 |
9 |
5 |
|
9 |
SK Griesheim 3 |
9 |
4 |
|
10 |
SK Lahr 6 |
9 |
2 |
Die neue Saison 2026/27 beginnt nach der Sommerpause im Oktober. Der SKA hofft erneut mit vielen Mannschaften auf spannende Begegnungen und gute Resultate.
Osterblitz-Turnier 2026
Rang Teilnehmer Punkte
1. Markus Oehler 7
2. Timm Schneider 5
3. Marius Gegg 5
4. Thomas Flötzer 5
5. Christian Schaub 3,5
6. Artur Oser 3
7. Ralf Pfeiffer 2,5
8. Lardjah Naba 2
8. Tobias Common 2
Wir haben wieder einen Bezirksmeister!
Tim Vollmer aus Nesselried nahm im Oktober an der Bezirksjugend-Meisterschaft in Lahr teil, wo er souverän sämtliche Partien in der U-8-Gruppe gewann und Bezirksmeister wurde. Der ganze Schachklub gratuliert dazu recht herzlich!
Das berechtigt ihn auch gleichzeitig zur Teilnahme an der Badischen Meisterschaft, die in den Osterferien vom 28. - 30. März in Ettlingen stattfindet. Wir drücken ihm alle die Daumen!
Neujahrsblitzturnier oder Brezelblitz
Rang Teilnehmer Punkte
1 Rauch, Uwe 7,5
2 Oehler, Markus 6
3 Dobschat, Benjamin 5,5
4 Eckenfels, Luca 5
5 Winker, Mathias 3,5
6 Schneider, Timm 3,5
7 Flötzer, Thomas 2,5
8 Danner, Johannes 1,5
9 Oser, Artur 1
Weihnachtsblitzturnier 2025
Rang Teilnehmer Punkte
1 Rauch, Uwe 9
2 Flötzer, Thomas 7
3 Dobschat, Benjamin 5,5
4 Oehler, Markus 5,5
5 Schneider, Dominik 5
6 Gegg, Marius 4,5
7 Eckenfels, Luca 4,5
8 Oser, Artur 4
9 Schneider, Timm 4
10 Petersen, Thomas 4
11 Schneider, Philipp 1
12 Schneider, Thomas Gastspieler
Der Spieleabend des Schachklub Appenweier war ein voller Erfolg.
Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der Schachklub Appenweier für die Mitglieder, deren Angehörigen und Freunde einen Spieleabend. Am Freitag, den 14. November ab 16 Uhr trafen sich Familien und Einzelspieler, um miteinander oder auch gegeneinander zu spielen. So ergaben sich immer wieder neue interessante Zusammensetzungen. Diverse Spiele für jedes Alter wurden ausgelegt und konnten ausprobiert werden. Angeboten wurden vor allem verschiedene Gesellschafts- und Würfelspiele. Es konnte aber auch Schach gespielt werden.
Die Aktion fand dieses Jahr so regen Anklang, dass das Schachlokal bis auf den letzten Platz besetzt war.
Die Bezirks-Jugend-Einzelmeisterschaften (BezJEM) 2025 des Schachbezirks Ortenau fanden am 18.
und 19. Oktober 2025 im Scheffel-Gymnasium in Lahr statt. Die Turniere dienten der Ermittlung der Bezirksmeister/-innen, die sich für die Badische Einzelmeisterschaft qualifizieren.
Insgesamt waren 54 Teilnehmer für die Jugendaltersgruppen (U8 bis U18) sowie das parallel ausgetragene offene Turnier (Ab 18/U100) gemeldet. Im Jugendbereich (U8 bis U18) waren
41 Spieler gelistet, während das offene Turnier 13 Teilnehmer verzeichnete.
U8 (4 Teilnehmer)
Die U8 spielte sechs Partien in zwei Durchgängen.
Bezirksmeister wurde unser Tim Vollmer (SK Appenweier). Er dominierte das Feld mit einer perfekten Bilanz von 6 Punkten aus 6 Partien (6 S, 0 R, 0 V) und hat sich damit für die
Badischen Meisterschaften in den Winterferien qualifiziert.
In der U14 kam Linus Caspary mit dem dritten Platz auch noch auf das Treppchen.
Der Schachklub gratuliert allen recht herzlich zu ihren Erfolgen.
Großer Erfolg für den Schachklub Appenweier bei der
ACO Senioren (50+) Amateur Schachweltmeisterschaft 2025
Drei Appenweierer Spieler sammelten wertvolle Erfahrungen auf Kreta – Dominik Schneider gewinnt WM-Titel
Kreta – Die diesjährige Amateur Chess Organization (ACO) Senioren Weltmeisterschaft auf der malerischen Insel Kreta wurde für den Schachklub Appenweier (SKA) zu einem unvergesslichen Ereignis. Drei Spieler aus Appenweier nahmen an dem international renommierten Turnier teil und sorgten mit ihren Ergebnissen für viel Freude und Stolz im Verein.
Weltmeistertitel für Appenweier in Gruppe C
Den größten Erfolg des Turniers konnte Dominik Schneider in der Gruppe C feiern: Mit einer beeindruckenden Serie von Siegen und einer konstanten Leistung über alle Runden hinweg setzte sich der SKA-Spieler souverän gegen die nationale und internationale Konkurrenz durch und errang mit 7 Punkten aus 9 Runden vor dem Engländer Edgar Wilson und dem deutschen Uwe Ritter verdient die Weltmeisterschaft in seiner Gruppe für Spieler mit einer Wertungszahl zwischen 1901 und 2000 Punkten. Die Vereinskameraden gratulierten herzlich zu diesem großartigen Triumph. Dies ist nicht nur für Dominik Schneider selbst, sondern auch für den gesamten Verein ein historischer Erfolg.
Auch in zwei weiteren Gruppen waren die Appenweierer vertreten. In der Gruppe D musste mit Eric Bürkle jedoch eine schwierige Turnierwoche erleben. Trotz großer Motivation und großem Kampf am Brett reichte es nur zu 2,5 Punkten aus 9 Runden.
In der Gruppe F konnte der dritte Teilnehmer aus Appenweier, Artur Oser, einen hervorragenden dritten Platz erreichen und damit das starke Gesamtergebnis der Appenweierer Delegation abrunden. Nach neun Runden musste mit 6 Punkten aus 9 Runden nur dem Norweger Jan Ove Lorentzen sowie dem Engländer David Gilbert den Vortritt auf dem Podest lassen.
Die ACO Senioren Weltmeisterschaft 2025 war für die Appenweierer Schachfreunde nicht nur sportlich ein Erfolg, sondern auch eine inspirierende Gelegenheit, Schachfreunde aus aller Welt kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Der Schachklub Appenweier blickt stolz auf das Erreichte zurück und freut sich jetzt mit Start der neuen Saison auf weitere Herausforderungen und Turniere im kommenden Jahr. So konnten bereits beide Appenweier Pokalmannschaften die nächste Runde erreichen.
Chess960-Turnier-Regularien:
Die Stellungen der Figuren werden vor jeder Runde ausgewürfelt …
die Spielzeit ist auf 10 Minuten festgelegt …
es wird nach Schweitzer System gespielt …
Teilnahme an der 50Jahr Feier der Gesamtgemeinde Appenweier
Am 26. Juli haben wir uns mit Erfolg an der 50 Jahr Feier der Gesamtgemeinde Appenweier präsentiert. Wir bewirteten die Gäste an unserem Waffelstand, der sehr gut lief, mit süßen und herzhaften Waffeln.
Außerdem boten wir für Interessierte das Freilandschach und normale Schachbretter zum Spielen an.
Im Foyer der Schwarzwaldhalle fand nachmittags ein Simultanschach mit Markus Oehler statt. Dort fanden sich genügend Gegner, die sich im Schachspiel ausprobierten.
Der Schachklub dankt allen fleißigen Helfern, sei es durch Präsenzhilfe oder Teigspenden, recht herzlich!
Jubiläum 45 Jahre Schachklub Appenweier
Der Schachklub Appenweier feierte am Freitag 6. Juni sein 45-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud der Verein Mitglieder und Freunde zu einer Feierstunde in das Zunfthaus der Narrenzunft Appenweier ein. Eigentlich wollte man bereits das 40-jährige Vereinsjubiläum im Jahr 2020 feiern. Doch dies verhinderte die Corona-Pandemie, sodass man sich im Vereinsvorstand auf eine Feier zum 45-jährigen Jubiläum verständigte.
Für die Vereinsgemeinschaft überbrachte Jürgen Löffler Glückwünsche an den Schachklub. Er betonte, dass der Verein fest im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde verankert ist.
Der Vereinsvorsitzende Simon Sester begrüßte die über 60 Gäste. Er überbrachte die Glückwünsche und Grüße von Bürgermeister Lorenz und gab in seiner Rede einen kurzen Überblick über die 45-jährige Vereinsgeschichte. Mit damals 66 Gründungsmitgliedern im Jahr 1980 wurde die Zahl der Felder eines Schachbretts knapp überschritten. Im Jahr 1995 ging es dann von der „Habsburger Stuben“ in das selbst gestaltete Vereinslokal Am Kirchplatz 15 in Appenweier, welches seitdem zusammen mit dem Mandolinenverein genutzt wird.
Der Vorsitzende schloss seine Rede mit einem Ausblick auf die Zukunft, wonach u.a. eine Renovierung des Spiellokals geplant sei.
Im Anschluss daran stellte Benedikt Nied unter dem Beifall des Publikums eine mittels künstlicher Intelligenz komponierte Vereinshymne vor.
Danach erfolgten Ehrungen für 25- und 40-jährige Mitgliedschaften. Hierbei nahmen auch sieben Gründungsmitglieder ihre Urkunden entgegen. Der Abend endete im geselligen Beisammensein, wobei auch einige spannende Schachpartien ausgetragen wurden.
Sportlerehrung 2025 der Gemeinde Appenweier
Am Donnerstag, 8. Mai 2025, wurde unsere 2. Mannschaft von der Gemeinde mit der Sportlerehrung mit der Ehrenurkunde in Bronze ausgezeichnet. Die Mannschaft hat sich durch Erreichen des dritten Platzes in der Bezirksklasse den Aufstieg in die Bereichsklasse gesichert.
Geehrt wurden die Spieler Jürgen Jakob, Marius Gegg, Johannes Danner, Michael Backhaus, Ferenc Horvay, Michael Dienert, Eric Bürkle, Marc Hefner, Simon Lohmele, Bernd Braun, Artur Oser, Daniel Ottenbacher, Theresa Flatmann, Daniel Frenzel, Albert Avedissian, Leo Friedenauer, Marcel Zimmermann und Daniel Fischer.
Alle Schachklubmitglieder freuen sich mit euch und gratulieren euch recht herzlich!
Bericht über das Neujahrsturnier am 5. Januar 2025 in der Rebstockhalle Nesselried
In Nesselried liegt Konzentration in der Luft. Es herrscht absolute Stille, als mehr als 30 Zuschauer in der Rebstockhalle auf die ersten Züge des Neujahrsschachturniers warten.
100 Spieler maßen sich am vergangenen Wochenende in Nesselried im Schnellschach. Schon kurz nach dem Anmeldestart stieg die Teilnehmerzahl stark an , so dass das Turnier größer wurde als zuerst geplant. Das Turnier wurde in 2 Gruppen aufgeteilt: Spieler über 1650 DWZ (A-Turnier) und unter 1650 DWZ (B-Turnier).
Im A-Open spielten 42 Spieler mit, wobei der DWZ-Schnitt bei 1837 DWZ und der Altersdurchschnitt bei 45 Jahren lag. Der beste Spieler war der Internationale Meister Julian Martin mit 2416 DWZ, dicht gefolgt vom Internationalen Meister Vadim Cernov mit 2279 DWZ. Danach kamen 5 Spieler mit einer DWZ-Zahl zwischen 2100 und 2200, die sich berechtigte Chancen auf das Podium ausrechnen durften. Darunter auch der beste Spieler vom Schachklub Appenweier, Markus Oehler.
Im A-Open gab Julian Martin von Beginn an den Ton an und holte mit 7 gewonnenen Partien und 2 Unentschieden den 1. Platz. Vadim Cernov sicherte sich mit 6 Siegen und 3 Unentschieden den 2. Platz. Dritter wurde aufgrund Punktgleichheit aber schlechterer Buchholz Markus Krieger. Henrik Cernov, am Ende Vierter, wurde bester Spieler unter 18 Jahren. Uwe Rauch, auf Platz 12, wurde bester Spieler Ü60.
Im B-Open spielten 58 Spieler/innen mit. Der DWZ-Schnitt lag bei 1258 DWZ, der Altersdurchschnitt bei 29 Jahren. Der 10jährige Linus Sonnenfeld war mit 1620 DWZ bester Spieler im B-Open und auch bester Jugendspieler unter 16 Jahren im ganzen Turnier. Linus konnte sich nach einem guten Start den 4. Platz sichern, wobei Michael Donreiter mit 7 Siegen den 1. Platz holte, dicht gefolgt von Martin Benz und NIclas Groß (alle Punktgleich; Entscheidung durch Buchholz). Harald Mayer wurde mit 6 aus 9 Spielen bester Senior Ü60 in der B-Gruppe. Rithika Nehrukumar wurde mit 5,5 aus 9 Spielen beste weibliche Teilnehmerin.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. vormittags wurden die Spieler mit warmen und kalten Getränken, sowie verschiedenen Snacks und belegten Brötchen versorgt. In der Mittagspause gab es für die Spieler ein warmes Essen, sowie Kaffee und Kuchen.
Das Turnier wurde zum ersten Mal vom Schachklub Appenweier ausgerichtet und lockte viele Spieler aus nach und fern an. Zudem wurde ein Preisgeld von insgesamt über 1800 Euro ausgeschüttet. Gespielt wurde Schnellschach, bei welchem im Vergleich zum klassischen Spiel, weniger Bedenkzeit pro Zug besteht und das Spiel eine größere Dynamik aufweist.
Diese Dynamik und eine konzentrierte Atmosphäre waren spürbar und verliehen dem Turnier einen ganz eigenen Charme.
Über den reibungslosen Verlauf und die vielen tollen Feedbacks der Spieler und Zuschauer freute sich der Verein sehr. Auch der Turnierleiter und nationale Schiedsrichter Johannes Danner war sehr zufrieden mit dem Turnier und lobte das stark besetzte Teilnehmerfeld.
Wir danken allen Spielern, die teilgenommen haben und allen Helfern, die das Turnier ermöglicht haben.
Für weitere Eindrücke gerne auch auf dem Instagram-Account (@skappenweier) vorbeischauen.